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HIV Antikörpertest

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Dr. Helmut Waggeling
Telefon: 02841/202-1040
Telefax: 02841/202-67 1040


Strichmännchen stellen verschiedene Sexualpraktiken dar / ©www.wie-auch-immer.vak-nrw.de / Hintergrundbild: R_K_by_Sarah Blatt/pixelio.de

Wir sind für Sie da. Tabus machen uns keine Angst. Wir können darüber reden und helfen, wo Sie Hilfe brauchen. Vertraulich, unkompliziert, anonym, kostenlos. Die Beratungsstellen der Gesundheitsämter in NRW zu AIDS und sexueller Gesundheit..

Durch einen HIV Antikörper-Test kann erkannt werden, ob es in einer bestimmten Situation (zum Beispiel bei einem eindringenden Geschlechtsverkehr ohne Kondom) zu einer Übertragung des AIDS-Virus gekommen ist. Eine letztmalige Übertragungsmöglichkeit muss dabei mindestens drei Monate zurückliegen. Bei diesem Test werden nicht die Erreger selbst nachgewiesen, sondern die Reaktion des Körpers auf den Eintritt von HIV. Wenn sich eine Person mit HIV angesteckt hat, werden im Organismus spezielle Abwehrstoffe, die Antikörper, gebildet. Das geschieht aber zeitlich verzögert. Drei Monate nach einer Ansteckung mit HIV sind bei den meisten Menschen diese Antikörper vorhanden. Das Ergebnis würde dann lauten: "HIV-Antikörper positiv". Eine solche Information ist für den betroffenen Menschen eine schwere Belastung. Andererseits können bei der Kenntnis um eine HIV-Infektion frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden (z. B. durch Einsatz antiviraler Medikamente), um die Auswirkungen des Virus im Körper zu bremsen oder beispielsweise im Rahmen einer Schwangerschaft die mögliche Übertragung von HIV von der Mutter auf das Baby zu verringern.

Das Testergebnis: "HIV-Antikörper negativ" (Antikörper gegen HIV wurden nicht nachgewiesen) ist nur dann weitgehend aussagekräftig, wenn ein letztmaliges Infektionsrisiko mindestens drei Monate zurück liegt.

Für die Untersuchung auf HIV-Antikörper ist eine Blutentnahme erforderlich. Sie kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme erfolgen. Man muss nicht nüchtern bleiben, sondern kann seine Mahlzeiten so einnehmen, wie man es gewohnt ist.

Die Laboruntersuchungen für die AIDS-Beratungsstellen der Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen erfolgen über das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG NRW), Münster. Der jeweiligen Beratungsstelle im Kreis Wesel liegt das Ergebnis eine Woche nach der Blutentnahme vor. Die Laborbefunde werden nur im persönlichen Gespräch mitgeteilt. Telefonische Abfragen von Testergebnissen sind nicht möglich.

Im Zusammenhang mit einem Testwunsch wird unter anderem darüber gesprochen, welche möglichen Ansteckungsrisiken geklärt werden sollen, wie hoch diese eingeschätzt werden, was ein Ergebnis "HIV-positiv" für den einzelnen bedeuten würde, ob es Vertrauenspersonen gibt, mit denen man unabhängig von Beratungsstellen sprechen könnte.

Beratung, Blutentnahme und Durchführung des HIV-Test sind kostenfrei. Die Finanzierung erfolgt aus Kommunal- und Landesmitteln. Schriftliche Befunde sind nicht erhältlich.

Beratungsgespräche und Bluttest werden anonym durchgeführt. Niemand braucht seinen Namen oder seine Adresse bekannt zu geben. Die Kennzeichnung erfolgt bei der Blutprobe durch eine Codierung, beispielsweise durch ein Codewort, das sich jeder selbst wählt.

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