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Inhalt

Betreuungsgeld

Ab dem 1. August 2013 haben Eltern Anspruch auf Betreuungsgeld, wenn sie für ihr Kind keine frühkindliche Förderung in öffentlich geförderten Tageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege in Anspruch nehmen.

Der Anspruch auf Betreuungsgeld besteht nur für Kinder, die ab dem 01.08.2012 geboren wurden.

Das Betreuungsgeld kann vom 15. Lebensmonat des Kindes an für 22 Lebensmonate gezahlt werden. Wenn die Eltern die zwölf oder vierzehn Elterngeldmonate, die ihnen zustehen, schon vor dem 15. Lebensmonat des Kindes verbraucht haben, kann das Betreuungsgeld ausnahmsweise auch schon vor dem 15. Lebensmonat bezogen werden. Es ist nicht möglich, Elterngeld und Betreuungsgeld gleichzeitig in Anspruch zu nehmen.

Betreuungsgeld wird ab 01.08.2013 in Höhe von 100,00 Euro monatlich und ab 01.08.2014 in Höhe von 150,00 Euro monatlich gezahlt.

Betreut ein Elternteil mehrere Kinder, für die er die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (z.B. bei Mehrlingen), besteht der Betreuungsgeldanspruch pro Kind.

Die Landesregierung hat zum Betreuungsgeld ein eigenes Informationsangebot eingerichtet. Wer mehr über die neue Leistung erfahren möchte, kann seine Fragen entweder telefonisch (0211 - 837 1912) oder per E-Mail (betreuungsgeld@mfkjks.nrw.de) stellen.

Benötigte Unterlagen

Antrag mit Unterschrift beider Elternteile oder des alleinigen Sorgerechtberechtigten

Gebühr

Keine

Hinweise

  • Anspruch haben die Eltern, die einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben und mit dem Kind in einem Haushalt leben.
  • Das Betreuungsgeld wird unabhängig davon gezahlt, ob und in welchen Umfang die Eltern erwerbstätig sind. Auch Auszubildende und Studierende erhalten das Betreuungsgeld.
  • Leben mehrere Kinder im Haushalt, die die Anspruchvoraussetzungen erfüllen (z.B. Zwillinge, Geschwisterkinder), besteht auch ein mehrfacher Anspruch auf das Betreuungsgeld.
  • Wer Kinder des Ehegatten, der Ehegattin, des Lebenspartners oder der Lebenspartnerin in seinem Haushalt aufgenommen hat, kann ebenfalls Betreuungsgeld erhalten.
  • Für alleinerziehende Mütter und Väter gelten beim Betreuungsgeld grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie für Elternpaare.
  • Keinen Anspruch auf das Betreuungsgeld haben Elternpaare, die im Kalenderjahr vor der Geburt des Kindes gemeinsam ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 500.000 Euro hatten. Für Alleinerziehende entfällt der Betreuungsgeldanspruch ab einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 250.000 Euro im Kalenderjahr vor der Geburt.
  • Staatsangehörige von Mitgliedstaaten der EU, des EWR und der Schweiz haben in der Regel dann einen Anspruch auf Betreuungsgeld, wenn sie in Deutschland erwerbstätig sind oder in Deutschland wohnen. Andere Ausländerinnen und Ausländer haben einen Anspruch, wenn ihr Aufenthalt in Deutschland nach der Art ihres Aufenthaltstitels und ihres Zugangs zum Arbeitsmarkt  voraussichtlich dauerhaft ist. Wer eine Niederlassungserlaubnis besitzt, erfüllt diese Voraussetzungen. Wer eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, erfüllt die Anspruchsvoraussetzungen nur dann, wenn sie oder er auch zur Erwerbstätigkeit in Deutschland berechtigt ist oder war.
  • Betreuungsgeld kann auch dann bezogen werden, wenn sich Babysitter oder Au-Pairs um das Kind kümmern oder wenn PEKIP-Gruppen oder private Spielkreise besucht werden. Auch eine rein private Kinderbetreuung, die nicht öffentlich verantwortet und finanziert wird, steht dem Bezug von Betreuungsgeld nicht entgegen. Gleiches gilt für rein betrieblich bereitgestellte Betreuungsangebote, solange keine durch das Jugendamt verantwortete Leistung vorliegt.
  • Wenn die Eltern das ihnen zustehende Elterngeld bereits vollständig in Anspruch genommen und damit verbraucht haben, kann Betreuungsgeld schon vor dem 15. Lebensmonat des Kindes bezogen werden. Der Bezug von Betreuungsgeld endet auch in diesen Fällen nach 22 Monaten und somit vor dem 36. Lebensmonat des Kindes. Solange noch ein theoretischer Anspruch auf Elterngeld (zum Beispiel der Partnermonate) besteht, ist ein vorzeitiger Bezug von Betreuungsgeld nicht möglich.
  • Eine rückwirkende Gewährung ist möglich für die letzten drei Lebensmonate vor Beginn des Lebensmonats, in dem der Antrag auf Betreuungsgeld eingegangen ist.
   

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