Befreiungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz

Wollen Sie in einem Landschafts- oder Naturschutzgebiet zum Beispiel etwas verändern, eine Veranstaltung durchführen oder Flächen in Anspruch nehmen? Dann müssen Sie dies mit der Unteren Naturschutzbehörde abstimmen und gegebenenfalls eine Genehmigung beantragen, wenn Ihr Vorhaben gegen die geltenden Ge- und Verbote des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) verstoßen würde. Dies gilt unabhängig von der Erlaubnis des Grundstückseigentümers.

benötigte Unterlagen

formloser Antrag

Gebühr

  • 30,00 € - 5.000,00 €

Hinweis

Die untere Naturschutzbehörde kann auf Antrag eine Befreiung erteilen, wenn

  • dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer und wirtschaftlicher Art, notwendig ist oder
  • die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar ist.

Es wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die Erteilung einer Befreiung im Einzelfall vorliegen. Der Naturschutzbeirat kann einer beabsichtigten Befreiung widersprechen.

Rechtliche Grundlagen

§ 67 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

Kontakt

Wittebrock, Joachim
Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Sonsbeck
Telefon: 0281 207-2539
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 539
Appels, Birgit
Hünxe
Telefon: 0281 207-3541
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 541
Amberge, Ute
Wesel
Telefon: 0281 207-2542
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 542
Fichtler, Klaus
Dinslaken, Schermbeck
Telefon: 0281 207-2544
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 544
Lüer, Christine
Hamminkeln, Voerde
Telefon: 0281 207-3542
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 542
Meteling, Larissa
Alpen, Rheinberg, Xanten
Telefon: 0281 207-3544
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 544

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