Pflegewohngeld

Das Pflegewohngeld dient zur Deckung der Investitionskosten. Hiermit sind die Kosten gemeint, die der Einrichtung im Zusammenhang mit der Herstellung, der Anschaffung und der Instandsetzung des Hauses entstanden sind. Die Investitionskosten sind in jeder Einrichtung unterschiedlich hoch. Pflegewohngeld kann bis zur Höhe der tatsächlichen Investitionskosten des jeweiligen Heimes gewährt werden. Das gewährte Pflegewohngeld wird von der Heimrechnung abgezogen, sodass die Rechnung, die von der pflegebedürftigen Person zu begleichen ist, niedriger ausfällt.

benötigte Unterlagen

  • Antrag auf Pflegewohngeld
  • Rentenmitteilungen
  • Nachweise über Miet- oder Pachteinnahmen sowie Nachweise über Kapitalerträge und das Vermögen der pflegebedürftigen Person
  • Bei verheirateten Pflegebedürftigensind auch die Einkünfte des Ehegatten sowie dessen Unterkunftskosten und sonstige berücksichtigungsfähige Aufwendungen (z.B. Beiträge zu Hausrat- oder Haftpflichtversicherungen) sowie das Vermögen nachzuweisen.

Der Antrag wird grundsätzlich vom Heim gestellt. Nur wenn das Heim keinen Antrag stellt, sind die Pflegebedürftigen selbst antragsberechtigt. Das Pflegewohngeld wird aber immer an das Heim gezahlt.

Hinweis

Anspruchsvoraussetzung

  • Pflegewohngeld wird den Einrichtungen nur gewährt für anerkannt pflegebedürftige Bewohner, die dort auf Dauer untergebracht sind. Für Personen, die nicht pflegeversichert sind, besteht kein Anspruch auf Pflegewohngeld.
  • Pflegewohngeld wird gewährt, wenn das Einkommen und das Vermögen der pflegebedürftigen Person zur Finanzierung der Investitionskosten nicht oder teilweise nicht ausreicht; ggf. existierende Kinder werden nicht zum Unterhalt herangezogen. Das Vermögen eines Pflegebedürftigen und des nicht getrennt lebenden Ehegatten bleibt bis zu einer Grenze von insgesamt 10.000 geschont.

Antragstellung

  • Der Antrag wird grundsätzlich vom Heim gestellt. Nur wenn das Heim keinen Antrag stellt, sind die Pflegebedürftigen selbst antragsberechtigt. Das Pflegewohngeld wird aber immer an das Heim gezahlt.
  • Anträge für Menschen, die ihren letzten Wohnort außerhalb der Einrichtung im Kreisgebiet Wesel hatten, sind bei der Kreisverwaltung Wesel oder in dem Rathaus der letzten Wohngemeinde zu stellen. Für Personen mit Ansprüchen nach dem Bundesversorgungsgesetz (Kriegsopferfürsorge) sind die Landschaftsverbände die Stellen, bei denen Leistungen beantragt werden können.
  • Für alle Pflegebedürftigen in Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, die vor Heimaufnahme in Nordrhein-Westfalen gelebt haben, kann vom Heim ein Antrag gestellt werden.
  • Für heimpflegebedürftige Personen anderer Bundesländer, die in einer nordrhein-westfälischen Pflegeinrichtung leben, kann vom Kreis Wesel Pflegewohngeld gewährt werden, wenn sie nachweisen, dass ein in gerader oder nicht gerader Linie Verwandter des ersten oder zweiten Grades im Sinne des § 1589 BGB seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Kreis Wesel hat.

Kontakt

Vestring, Sigrid
Telefon: 0281 207-2358
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 358
van Dreuten, Andrea
Telefon: 0281 207-2302
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 302