Historische Verwaltungszugehörigkeit

Im Laufe der Jahre war die Verwaltungszugehörigkeit des Kreises Wesel vielen Veränderungen unterworfen. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht.

1789: zum Kurfürstentum Köln; Herzogtum Kleve/Königreich Preußen; Herzogtum Geldern/Königreich Preußen; Fürstbistum Münster; FürstentumMoers/Königreich Preußen; Herrschaft Hoerstgen; Herrschaft Budberg (Kondominium); Bönninghardter Heide strittig

1813: zu den Kantonen Xanten und Wesel im Arrondissement Kleve/Departement Roer; Kantone Kempen, Moers, Rheinberg und Uerdingen im Arrondissement Krefeld/Departement Roer - Kantone Bocholt, Rees und Ringenberg im Arrondissement Rees/Departement Lippe; Kanton Dinslaken im Arrondissement Essen/Departement Rhin [Großherzogtum Berg]

1816: Bildung des Regierungsbezirks Cleve u.a. mit den Kreisen Dinslaken [Bürgermeistereien Dinslaken, Duisburg, Gahlen, Götterswickerham, Holten, Ruhrort, Schermbeck], Rees [Bürgermeistereien Elten, Emmerich, Haldern, Isselburg, Rees, Ringenberg, Vrasselt, Wesel] und Rheinberg [Bürgermeistereien Alpen, Baerl, Budberg, Büderich, Emmerich, Heurstgen, Homberg, Kamp, Kapellen, Labbeck, Marienthal, Moers, Neukirchen, Orsoy, Ossenberg, Repelen, Rheurdt, Rheinberg, Schaphuysen]

1822: Auflösung des Regierungsbezirks Cleve und Vereinigung seiner Bestandteile mit dem Regierungsbezirk Düsseldorf

1823: Auflösung des Kreises Rheinberg und Angliederung des Kreisgebietes an den Kreis Geldern; Auflösung der Kreise Dinslaken und Essen und Neubildung des Landkreises Duisburg aus den Bestandteilen beider Kreise; die Bürgermeisterei Schermbeck des ehemaligen Kreises Dinslaken wurde nun dem Kreis Rees angegliedert.

1842: Verlegung des Kreissitzes des Kreises Rees von Rees nach Wesel

1857: Bildung des Kreises Moers durch Ausgliederung des ehemaligen Kreises Rheinberg aus dem Kreis Geldern. Hinzu kommt die Bürgermeisterei Friemersheim aus dem Kreis Krefeld

1874: Nach dem Ausscheiden der Stadt Duisburg aus dem gleichnamigen Kreis wird dieser in Kreis Mülheim/Ruhr umbenannt.

1887: Neubildung des Kreises Ruhrort durch Ausgliederung unter anderem der Gebiete des späteren Kreises Dinslaken aus dem Kreis Mühlheim

1909: Umbennung des Kreises Ruhrort in Kreis Dinslaken nach Ausscheiden der Städte Ruhrort und Meiderich und der Verlegung des Kreissitzes nach Dinslaken (siehe hierzu auch unter Downloads)

1975: Vereinigung der Kommunen der Kreise Dinslaken, Moers und Rees sowie der Gemeinde Dingden und des Ortes Altschermbeck zum Kreis Wesel


 

Zugehörigkeit zu katholischen Bistümern seit dem 17. Jahrhundert:
Bis 1801 größtenteils zum Erzbistum Köln; Hamb zum Bistum Roermond; Brünen und Dingden zum Bistum Münster
1801: die linksrheinischen Orte zum Bistum Aachen
1808: auch Wesel zum Bistum Aachen
1821: alle Orte zum Bistum Münster


 

Zugehörigkeit zur evangelischen Landeskirche und den Kirchenkreisen seit 1960:
Die rechtsrheinischen Orte zu den Kirchenkreisen Dinslaken und Wesel;
die linksrheinischen Orte größtenteils zum Kirchenkreis Moers; Büderich, Mörmter, Sonsbeck und Xanten zum Kirchenkreis Kleve


 

Zugehörigkeit zu Industrie- und Handelskammer- Bezirken seit 1977:
Der Kreis Wesel gehört zum IHK-Bezirk Duisburg.

Kontakt

Weiler, Brigitte
Telefon: 0281 207-2828
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 828