19.09.2019: Engagiert für Integration: Reflexionstreffen der Projektbeteiligten „Mobile Übersetzung im Schulalltag“

Das Projekt „Mobile Übersetzung im Schulalltag“ bietet sechs am Projekt teilnehmenden Dinslakener Schulen seit September 2018 Hilfestellungen bei Gesprächen mit neu zugewanderten Eltern. Engagierte Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund unterstützen bei der sprachlichen Vermittlung, welche je nach Bedarf persönlich vor Ort, telefonisch oder über Skype erfolgen kann. Auf Einladung des Internationalen Bundes gGmbH fand im September 2019 ein Reflexionstreffen zwischen ehrenamtlichen Sprachmittler*innen und den Projektverantwortlichen statt.

„Ziel des Austauschgespräches war es, gemeinsam auf die bisherige Projektentwicklung zurückzublicken und positive Effekte hervorzuheben. Außerdem konnte auch über Schwierigkeiten und Lösungsstrategien gesprochen werden,“ erklärt Dr. Nadia Kraam, Bildungskoordinatorin vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Wesel und Initiatorin des Projektes. Anhand von konkreten Fallbeispielen wurden auftauchende Probleme aufgegriffen und mögliche Lösungswege aufgezeigt.

Neben der Bildungskoordinatorin standen Gastgeber Matthias Gottuck vom Internationalen Bund gGmbH und Angela Mand, abgeordnete Lehrkraft vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Wesel, den teilnehmenden ehrenamtlichen Sprachmittlern für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung, so dass alle Beteiligten von dem Austausch profitieren konnten. Das Vorhaben wird über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Weiterer Kooperationspartner ist Şenol Keser, der Integrationsbeauftragte der Stadt Dinslaken.

An den Erfahrungen interessierten Schulen und Lehrkräften stehen Dr. Nadia Kraam, Tel. 02064 66738, sowie Matthias Gottuck, Tel. 0151 57264344, für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Projektbeteiligte mit Bazir Alizadeh (1.v.r.), Matthias Gottuck (2.v.r.), Kaled Hamada (3.v.r.), Jamal Abdullah (3.v.l.) Dr. Nadia Kraam (2.v.l.) und Angela Mand (1.v.l.). Foto: privat