12.01.2018: Kreis Wesel informiert Anwohner über Umbau der Dinslakener Straße (K17)

Am Mittwoch, 10. Januar 2018, hatte der Kreis Wesel die Anwohner an der Voerder Ortsdurchfahrt zu einer Anliegerinformationsveranstaltung eingeladen. Thema im großen Sitzungssaal in Voerde war der Umbau der Dinslakener Straße (K 17). Anwesend waren auch Vertreter der Stadt Voerde, die unter anderem über zu erwartende Anliegerbeiträge informierten. Im Frühjahr 2018 sollen die Baumaßnahmen starten.

Inhalte der Veranstaltung waren die geplanten Bauzeiten für bestimmte Bauabschnitte, alternative Verkehrsführungen und Umleitungsstrecken, erforderliche Sperrungen für den Durchgangsverkehr in einigen Teilabschnitten sowie die bisher kalkulierten Baukosten für die Maßnahme des Kreises Wesel und der Stadt Voerde von 3,553 Millionen Euro. Zusammen mit den Sanierungskosten für den Knotenpunkt der Dinslakener Straße mit der Rahmstraße (L4) und der Kanalsanierung der Stadt Voerde ergeben sich Baukosten von insgesamt rund vier Millionen Euro.

Der Kreis Wesel führt die Gesamtmaßnahme federführend für alle Baulastträger durch.

Im Anschluss an die Präsentation entstand eine rege Diskussion, da die Anlieger die Maßnahmen kritisch hinterfragten. Hierzu gehörten insbesondere Fragen zu Parkmöglichkeiten während der Bauphase, zu möglichen Verkehrsbeschränkungen für den LKW-Verkehr und zu Geschwindigkeitsreduzierungen für die Zeit nach dem Umbau. Die Anlieger kritisierten insbesondere die geplante Vollsperrung. Auf Grund der geringen Fahrbahnbreiten ist es erforderlich, die Dinslakener Straße für den Umbau für den Durchgangsverkehr in sechs Teilabschnitten voll zu sperren. Die Umleitungsstrecke führt über die Rahmstraße (L4), Hindenburgstraße (B8) und Bahnhofstraße. Weitere Fragen und Streitpunkte konnten bereits vor Ort durch Jens Kampen (Kreis Wesel), Ingo Jansen (Ingenieurbüro Kottowski) und Doris Pajenberg (Stadt Voerde, Anliegerbeiträge), geklärt werden. Antworten zu einzelnen Fragen, die in der Veranstaltung nicht beantwortet werden konnten, beantworten die Verwaltungen schriftlich. Im Übrigen wurden Ansprechpartner benannt.

Die gemeinsame Maßnahme von Kreis Wesel, Stadt Voerde und Straßen NRW beinhaltet die Sanierung des Knotenpunktes der Dinslakener Straße (K17) mit der Rahmstraße (L4), den Umbau der Dinslakener Straße von der Rahmstraße bis zur Steinstraße und den Umbau des Knotenpunktes Dinslakener Straße / Steinstraße zum Kreisverkehr. Die kalkulierte Gesamtbauzeit beträgt 29 Monate.