15.01.2019: Landrat Dr. Müller begibt sich 2019 auf „Demografie-Tour“

Deutschland wird älter. Der Kreis Wesel soll trotz des demografischen Wandels ein lebenswerter Wohn- und Arbeitsort für alle Bürgerinnen und Bürger bleiben. Dazu bedarf es familienunterstützender Infrastruktur und guter Bildungsmöglichkeiten für die junge Generation sowie passgenauer Strukturen für die Versorgung der Älteren.

2019 begibt sich Landrat Dr. Ansgar Müller auf „Demografie-Tour“ durch den Kreis Wesel. Unter dem Motto „Ein ganzes Leben lang im Kreis Wesel“ besucht er in den kommenden zwölf Monaten Menschen an unterschiedlichen Stationen ihres Lebenswegs im gesamten Kreisgebiet. Er möchte vor Ort ins Gespräch kommen, um sich über die Bedürfnisse der jungen Generation und die Chancen einer älter werdenden Gesellschaft zu informieren.

Die erste Station wird eine Kindertagesstätte sein, die familienexterne Tagesbetreuung von Kleinkindern mit Spiel- und Bildungsangeboten anbietet. Anschließend besucht der Landrat mit einem Berufskolleg und der Hochschule Rhein-Waal zwei Bildungseinrichtungen, die junge Menschen auf den Übergang in den Beruf vorbereiten und so wichtige Bausteine gegen den zunehmenden Fachkräftemangel sind. Danach besucht der Landrat ein lokales Wirtschaftsunternehmen, das Hilfsmittel für die älter werdende Gesellschaft herstellt. Hier liegt der Fokus auf der Situation kleiner und mittlerer Unternehmen und der Arbeitnehmenden im Kreis Wesel. Gleiches gilt für die fünfte Station: Eine Reha-Einrichtung, die Behandlungen und Therapien zur Wiedereingliederung in das Arbeitsleben anbietet. Im Anschluss wird der Landrat mit Menschen in der sogenannten „Dritten Lebensphase“ zusammentreffen und altersgerechte Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten besuchen. Den Abschluss der „Demografie-Tour“ bildet ein Hospiz, in dem Haupt- und Ehrenamtliche unheilbar kranke Menschen und deren Familien auf dem letzten Lebensabschnitt begleiten.

„Wir schaffen bereits heute die Voraussetzungen für langfristig gute Lebensbedingungen aller Generationen“, so der Landrat. „Ich will mit den Menschen sprechen, um herauszufinden, wie der Kreis Wesel sie an unterschiedlichen Stationen ihres Lebens noch besser unterstützen kann.“

Der Kreis Wesel wird jeweils über die Termine informieren und bei ausgewählten Stationen vorab Pressevertreter/innen einladen, den Landrat zu begleiten.