28.11.2019: Lob für Ranger im Umwelt- und Planungsausschuss

Klaus Horstmann, Fachdienstleiter für den Bereich Naturschutz, Landwirtschaft, Jagd und Fischerei, lieferte in der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses des Kreises Wesel am Mittwoch, 27. November 2019, den ersten Zwischenbericht zum Einsatz von RVR-Rangern im Kreis Wesel. „Im Ergebnis können wir feststellen, dass der Einsatz der Ranger richtig gut funktioniert,“ so Horstmann. „Die gewünschte Ruhigstellung der Gebiete wurde innerhalb kurzer Zeit erreicht. Jetzt müssen wir für eine Nachhaltigkeit sorgen.“ Dem stimmten die Ausschussmitglieder fraktionsübergreifend zu und schlossen sich dem Lob der Verwaltung für die Ranger an. Auch auf die Situation in Rheinberg-Ossenberg, wo sich als Reaktion auf den Rangereinsatz eine Bürgerinitiative gebildet hatte, ging Horstmann ein: „In Ossenberg stehen sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ein hoher Besucherdruck und ein hohes Naturschutzgut gegenüber. Unsere Aufgabe ist es nun, ein entsprechendes Lenkungskonzept zu entwickeln. Wir sind dabei, uns mit den Landeigentümern und anderen Beteiligten abzustimmen. Auch mit der Bürgerinitiative sind wir weiterhin im Gespräch. Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr Klarheit für diesen Bereich schaffen können.“ Horstmann und die Ausschussmitglieder dankten den anwesenden Rangern Ulrich Gräfer und Jürgen Grewer für ihren erfolgreichen Einsatz im Kreis Wesel.  

In der Zeit von Mitte Juni bis Ende August 2019 konnten die RVR-Ranger an 16 Einsatztagen in 6 Gebieten insgesamt 1.273 Bürgerinnen und Bürger ansprechen und aufklären. Davon waren 482 Hundeführer*innen, 459 Mountainbiker*innen und 34 Angler*innen. Insgesamt mussten von den Rangern in 7 Fällen Verwarngelder erhoben und in 8 Fällen von der Unteren Naturschutzbehörde Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Seit Mitte Juni dieses Jahres sind in den Naturschutzgebieten auf Kreisgebiet Ranger des Regionalverbands Ruhr (RVR) im Auftrag des Kreises Wesel im Einsatz, um Erholungssuchende vor Ort über die sensiblen Bereiche aufzuklären. Sie sollen dadurch die Rückzugsorte von Tieren und Pflanzen vor möglichen Gefährdungen schützen.