26.02.2020: Start der „Tschai-Lounge“ – neue Orte für interkulturellen Dialog

Das Modellprojekt „Tschai-Lounge“ des Kommunalen Integrationszentrums (KI) Kreis Wesel startet im März 2020. Die „Tschai-Lounge“ ist als offener Treffpunkt für Interessierte aller Nationen gedacht. Ziel ist es, Neuzugewanderten den Kontakt zu einheimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu ermöglichen. Mit dem Projekt wird ein multikulturelles Kommunikationszentrum erschaffen und ausgebaut.

In gemütlicher Atmosphäre bietet das Projekt Zeit für Gespräche und Erfahrungsaustausch. Die Treffen finden wöchentlich am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag statt – abwechselnd im ND-Jugendzentrum in Dinslaken, Beethovenstraße 6-8 und in der Stadtbibliothek Voerde, Im Osterfeld 22. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Begegnungsplätze kennenlernen.

Begegnung und Austausch tragen wesentlich dazu bei, das Ankommen von neu zugewanderten Menschen in Deutschland zu erleichtern und gleichzeitig Ängsten und Vorbehalten entgegenzuwirken. „Wir möchten eine Plattform für den Dialog zwischen Menschen mit eigener Zuwanderungsgeschichte und Einheimischen schaffen“, sagt Dr. Nadia Kraam, Initiatorin des Projektes sowie Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte in der Region Dinslaken-Voerde-Hünxe vom KI. „Wir freuen uns, mit Jamal Abdullah und Kaled Hamada zwei engagierte Ehrenamtliche gewonnen zu haben, die das Angebot gestalten und begleiten werden.“

Sachkosten und Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtliche Begleitung trägt das Programm „KOMM-AN NRW“ des KI. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Elke Krüger, Leiterin der Stadtbibliothek Voerde, sowie Martin Baumann, Leiter des ND-Jugendzentrums Dinslaken. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Voerde und den Projektstellen „KOMM-AN-NRW“ stellen sie für den Projektzeitraum kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung.

Für Fragen stehen Bildungskoordinatorin Dr. Nadia Kraam unter der Telefonnummer 02064 66-738 sowie Samer Kheyo, sozialpädagogische Fachkraft im Rahmen des Programms KOMM-AN NRW, unter Tel.: 0281 207-3248 zur Verfügung.

v.l.: Kaled Hamada, Jamal Abdullah, Samar Kheyo und Dr. Nadia Kraam

v.l.: Kaled Hamada, Jamal Abdullah, Samer Kheyo und Dr. Nadia Kraam