Bisam und Nutria

Einregulierung von Exemplaren der Arten Bisam und Nutria

Mit Wirkung vom 01.01.2000 wurde die Verordnung zur Bekämpfung des Bisams (Bisam-Verordnung) außer Kraft gesetzt. Stattdessen wurde die Bundesartenschutzverordnung um die Vorschrift § 4 Absatz 2 ergänzt:

Grundsatz :

Gemäß § 4 Absatz 1 BArtSchV ist es u.a. verboten, Tiere der nicht besonders geschützten Wirbeltierarten, die nicht dem Jagdrecht unterliegen, mit Fallen zu fangen oder mittels Fallen zu töten.

 



Gesetzliche Ausnahme § 4 Absatz 2:

Abweichend von § 4 Absatz 1 BArtSchV ist es gestattet, Bisame mit Fallen, ausgenommen Käfigfallen mit Klappenschleusen (Reusenfallen), zu bekämpfen, soweit dies

  1. zum Schutz besonders gefährdeter Objekte, insbesondere
  2. zum Hochwasserabfluss oder zum Schutz gegen Hochwasser oder
  3. zur Abwehr sonstiger erheblicher gemeinwirtschaftlicher Schäden erforderlich ist.

Die Fallen müssen so beschaffen sein und dürfen nur so verwendet werden, dass das unbeabsichtigte Fangen von sonstigen wild lebenden Tieren weitgehend ausgeschlossen ist.



 

Genehmigungspflicht für Nutria:

Für die Art Nutria kann nach Maßgabe von § 4 Absatz 3 eine Ausnahme vom Fangverbot (§ 4 Absatz 1) zugelassen werden. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ist zulässig, wenn die Nutriabekämpfung zur Abwendung erheblicher wasser- oder sonstiger gemeinwirtschaftlicher Schäden erforderlich ist.

Kontakt

Telahr, Dagmar
Telefon: 0281 207-2538
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 538
van Hemert, Mareike
Telefon: 0281 207-2546
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 546

Downloads