Jagden unter Coronabedingungen

Nach der Corona-Schutzverordnung in der Fassung vom 02.11.2020 waren neben u.a. Einzelansitzen ausnahmsweise Veranstaltungen zur Jagdausübung, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation erforderlich sind, zulässig. Diese Regelung ist in der ab dem 16.12.2020 geltenden Fassung der Corona-Schutzverordnung und auch darüber hinaus nicht mehr vorgesehen.

Stattdessen hat die oberste Jagdbehörde einen Erlass mit Hinweisen zur derzeit möglichen Jagdausübung allgemein übersandt. Diesen finden Sie einschließlich der Begründung für die veränderte Corona-Schutzverordnung unter Downloads.

Wie Sie feststellen werden, liegt auf Grund der dortigen Formulierung die Obergrenze der gemeinschaftlich zur Jagd Berechtigten durch das ausgesprochene Verbot der Gesellschaftsjagd bei maximal 4 Personen aus 2 Hausständen und weicht damit vom allgemeinen Grundsatz der Coronaschutzverordnung ab. Diese Diskrepanz ist derzeit leider hinzunehmen und ließ sich nicht ausräumen.
Diesbezüglich stelle ich anheim, auch mögliche Aktualisierungen der Coronaschutzverordnung zu verfolgen. Die jeweils geltende Verordnung des Landes NRW finden Sie unter Links.

Kontakt

Teppenkamp, Petra
Telefon: 0281 207-2545
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 545

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