Eingliederungshilfe gem. § 53 und § 54 SGB XII

Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft einzugliedern.

Hierzu gehört insbesondere, den Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihnen die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen Tätigkeit zu ermöglichen oder sie so weit wie möglich unabhängig von Pflege zu machen.

Zu den Leistungen der Eingliederungshilfe zählen unter anderem:

  • Frühförderung
  • Förderung von Kindern in Kindertagesstätten mit inklusiven Gruppen und heilpädagogischen Kindergärten
  • Schul- und Freizeitbetreuung
  • Hilfe zur Ausbildung und Integration in das Arbeitsleben
  • Bauliche Anpassungsmaßnahmen in der Wohnung
  • Betreute Wohnangebote

Leistungen der Eingliederungshilfe werden sowohl vom Kreis Wesel, von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und vom Landschaftsverband Rheinland in Köln erbracht.

Im Rahmen des ambulant betreuten Wohnens ist der Landschaftsverband sachlich zuständig für die Leistungen der Eingliederungshilfe an Volljährige, die mit dem Ziel geleistet werden, selbständiges Wohnen zu ermöglichen oder zu sichern.

Der Landschaftsverband ist darüber hinaus für die stationäre Eingliederungshilfe für Personen bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres zuständig.

Fragen zur Eingliederungshilfe und den Zuständigkeiten beantworten auch die örtlichen Sozialämter.

Kontakt

Rittmann, Rita
Telefon: 0281 207-3365
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 365

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