Fischereibezirke und Pachtverträge

Fischereibezirke

Zur Sicherstellung der Hege und zur Gewährleistung der fischereilichen Nutzung bilden im Gebiet einer Gemeinde alle Fischereirechte (Fischereirechte sind in der Regel an das ans Wasser angrenzende Grundstückseigentum gekoppelt) an fließenden Gewässern einen gemeinschaftlichen Fischereibezirk. Die Fischereiberechtigten eines solchen gemeinschaftlichen Fischereibezirkes bilden eine Fischereigenossenschaft, die deren Rechte als Fischereiberechtigte wahrnimmt.

Pachtverträge

An Gewässern bestehende Fischereirechte sind kraft Gesetzes ausschließlich durch den Abschluss von Fischereipachtverträgen zu nutzen. Der Abschluss und die Änderung eines Fischereipachtvertrages bedarf der Schriftform. Die Pachtzeit muss mindestens zwölf Jahre betragen, wobei nur in begründeten Ausnahmefällen zur Vermeidung unbilliger Härten davon Ausnahmen zugelassen werden dürfen. Im Pachtvertrag wird durch Auflagen die Sicherstellung der Hege, nämlich die Pflicht, eine der Größe und Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen und heimischen Fischbestand zu erhalten, geregelt.

Durch die Bezirksregierung werden nur die Pachtverträge genehmigt, bei denen der Verpächter ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt ist. In allen anderen Fällen sind die Kreise und kreisfreien Städte Genehmigungsbehörde.
Der Abschluß eines Fischereipachtvertrages ist innerhalb eines Monats der Unteren Fischereibehörde anzuzeigen.

 

 

Kontakt

Schulz, Stephan
Telefon: 0281 207-3543
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 543

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