Geflügelpest

Die innere Schutzzone sowie die äußere Überwachungszone, die aufgrund eines Ausbruchs der Geflügelpest in Bottrop-Kirchhellen eingerichtet wurde.
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Aufstallungspflicht für Geflügel in Teilen von Hamminkeln, Wesel und Xanten

Am Mittwoch, 02. November 2022, wurde der Verdacht der Geflügelpest vom Typ H5 in einem Putenmastbetrieb in Rees im Kreis Kleve amtlich festgestellt. Die nähere Differenzierung des Erregers erfolgt durch das Friedrich-Löffler-Institut in den nächsten Tagen. Der Betrieb ist gesperrt und alle erforderlichen Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen wurden veranlasst.

Um den Betrieb wurden eine vorläufige innere Schutz- und vorläufige äußere Überwachungszone eingerichtet. Im Kreis Wesel liegen Teile von Hamminkeln, Wesel und Xanten in der Überwachungszone.

Der Kreis Wesel hat eine Allgemeinverfügung für die vorläufige Überwachungszone mit den erforderlichen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen veröffentlicht, einsehbar unter https://www.kreis-wesel.de/de/presse/amtsblatt-des-kreises-wesel-47.-jahrgang-nummer-43/.

Wichtig: Ab Donnerstag, 03. November 2022, gilt bis auf weiteres unter anderem das Gebot zur Aufstallung des Geflügels.

Die Sperrzone ist unter folgendem Link interaktiv einsehbar: Geoportal Niederrhein


Geflügelhalter, die ihre Tierzahlen bislang nicht bei der Tierseuchenkasse NRW angemeldet haben, sollten dies unverzüglich nachholen.

Alle allgemeinen wesentlichen Regelungen und wichtige Hinweise, insbesondere auch für Hobby- und Kleingeflügelhaltungen  finden Sie in aktuellen Faltblättern des des Landes Nordrhein- Westfalen unter
LANUV_Handout_Gefluegelpest.pdf (nrw.de)
sowie
Der Geflügelpest erfolgreich vorbeugen ‒ Informationen für Halterinnen und Halter (nrw.de)

Geflügelbestände in der Sperrzone, die noch nicht bei der Tierseuchenkasse gemeldet worden sind, sind unbedingt dem Kreis Wesel zu melden. Darüber hinaus sind Bestandveränderungen genau zu dokumentieren.

Der Kreis Wesel bittet alle Geflügelhalter, bei Krankheitssymptomen oder vermehrten Todesfällen unter ihren Tieren einen Tierarzt hinzu zu ziehen und sich an das Veterinäramt zu wenden. Verdachtsfälle auf Geflügelpest können per Email an VET.LM@kreis-wesel.de oder telefonisch unter Tel. 0281 – 207 7007 gemeldet werden.



Insgesamt sind im Kreis Wesel derzeit 1598 Geflügelhalter mit ca. 505.000 Stück Geflügel gemeldet. Die Dunkelziffer ist unbekannt. Erfahrungsgemäß sind etliche Klein- und Kleinsthaltungen nicht registriert.

Davon halten

  • 72 Betriebe 100 und mehr Legehennen
  • 11 Betriebe 100 und mehr Mastputen
  • 15 Betriebe 100 und mehr Masthähnchen.

Der Kreis bittet Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher nicht gemeldet habe, dies unbedingt bei der Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer NRW nachzuholen (www.landwirtschaftskammer-nrw.de).

Nähere Informationen zur aktuellen Geflügelpestsituation finden Sie auf der Seite des Umweltministeriums in Düsseldorf (www.umwelt.nrw.de) und des Friedrich-Löffler-Institutes (www.fli.bund.de).

Kontakt

Dr. Dicke, Antonius
Telefon: 0281 207-7008
Büro: Wesel, Jülicher Straße 4, Zimmer 005
Dr. Diekmann, Susanne
Telefon: 0281 207-7017
Büro: Wesel, Jülicher Straße 4, Zimmer 011
Dr. Leifeld, Thomas
Telefon: 0281 207-7006
Büro: Wesel, Jülicher Straße 4, Zimmer 009

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