Informationen für Arbeitgeber

Die örtliche Fürsorgestelle des Kreises Wesel ist für Sie da, wenn Sie als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin behinderte Menschen einstellen wollen oder schon beschäftigen.

Im Kreisgebiet Wesel sind insgesamt vier örtliche Fürsorgestellen tätig.
Die großen kreisangehörigen Städte (Dinslaken, Moers, Wesel) verfügen über eigene Fürsorgestellen. Sofern Sie Ihren Betrieb in einer der anderen kreisangehörigen Gemeinden und Städte haben, sind wir für Sie da.

Die Beratung ist kostenlos und vertraulich, da wir der Schweigepflicht unterliegen.

Sie können finanzielle Hilfen als Zuschüsse und Darlehen erhalten für:

  • die Neuschaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen,
  • die behinderungsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen,
  • den Ausgleich bei außergewöhnlichen Belastungen

Alle Hilfen werden aus der Ausgleichsabgabe finanziert. Wichtig! Sie können alle Hilfen in Anspruch nehmen, auch wenn Sie nicht beschäftigungspflichtig sind und keine Ausgleichsabgabe zahlen.!

Bei allen Leistungen im Rahmen der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben geht es darum, Arbeitplätze für schwerbehinderte Menschen besser zu gestalten.

Allgemeine Hinweise

Zuschüsse und Darlehen werden in der Regel nur bewilligt, wenn der Antrag vor Beginn der geförderten Maßnahme (z.B. vor Einstellung des behinderten Menschen) oder vor Vertragsabschluss (z.B. vor Kauf oder Bestellung des geförderten Gegenstandes) gestellt wird.
Die Anträge können formlos oder mit dem entsprechenden Antragsformular gestellt werden. Dieses Formular erhalten Sie bei uns oder Sie können es hier herunterladen.

Leistungen der örtlichen Fürsorgestelle werden nur insoweit gewährt, als Mittel für denselben Zweck nicht von einem Rehabilitationsträger (z.B. Agentur für Arbeit, Unfall- oder Rentenversicherungsträger), vom Arbeitgeber oder von anderer Seite zu erbringen sind oder erbracht werden.

Beratung vor Ort

Das Angebot, zu helfen, Arbeits- und Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Menschen einzurichten und erhalten, umfasst: finanzielle Förderung, fachliche Beratung, individuelle Betreuung.
Im Mittelpunkt steht der Einzelfall. Jedes Problem ist anders gelagert und bedarf einer eigenen Lösung. Durch Beratung und Betreuung in den Betrieben und Dienststellen -also vor Ort- kann zeitraubender Schriftverkehr vermieden werden.

Begleitende Hilfe und der besondere Kündigungsschutz stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Durch den Einsatz der Möglichkeiten im Rahmen der begleitenden Hilfe können jährlich zahlreiche Kündigungsanträge abgewendet werden. Im Sinne von vorbeugenden Maßnahmen wird vielfach erreicht, dass Kündigungsanträge erst gar nicht gestellt werden.

Der Technische Fachdienst des Integrationsamtes beim Landschaftsverband Rheinland steht zur Verfügung, wenn es darum geht, den Arbeitsplatz technisch behinderungsgerecht auszustatten.

Auch die unterschiedlichen Integrationsfachdienste

  • für blinde und sehbehinderte Menschen
  • für gehörlose Menschen
  • für psychisch behinderte Menschen
  • Begleitung im Berufsleben für geistig- und körperbehinderte Menschen

stehen zur Aufklärung und Beratung, nicht nur aus Anlass eines aktuellen Problems am Arbeitsplatz, sondern auch langfristig zur Verfügung.

Wünschen Sie Beratung und Auskunft oder Kontakt zu den Integrationsfachdiensten, wenden Sie sich an uns. Wir nennen Ihnen dann den für Sie zuständigen Dienst.

Soweit es von der Betriebsgröße und der Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen vertretbar ist, sollten die Betriebe zumindest über Grundkenntnisse der Probleme bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen verfügen, um so deren Situation zutreffend einschätzen und die notwendigen Maßnahmen veranlassen zu können. Deshalb führen wir auf Wunsch Informationsveranstaltungen für interessierte Gruppen (z. B. Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte) durch.

Zusätzliche Informationen bieten auch die Schriften des Integrationsamtes beim Landschaftsverband Rheinland in Köln, die allen Interessierten von dort und von der Fürsorgestelle kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Darüberhinaus werden Schulungs- und Bildungsmaßnahmen angeboten, an denen Sie kostenfrei teilnehmen können.

Die Leistungen, die wir zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen anbieten, können nur genutzt werden, wenn sie bekannt sind. Sie entsprechend bekannt zu machen, dafür zu werben, aktuell zu informieren, ist unser Ziel.

Sie als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin sollten unsere Unterstützung anfordern, wenn Sie im Einzelfall konkrete Probleme nicht selbst lösen können oder allgemein geklärt werden soll, ob die Beschäftigungssituation Ihrer schwerbehinderten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verbessert werden kann.

Aber auch ohne besonderen Anlass ist es wünschenswert, gemeinsam mit den Integrationsfachdiensten Arbeitsplätze von schwerbehinderten Menschen zu besichtigen und nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen.

 



Wir engagieren uns,
damit Menschen mit Behinderungen
berufstätig sein können und es auch bleiben.



 

Kontakt

Zimmer, Kerstin
Sollten Sie uns einmal nicht erreichen, so scheuen Sie sich nicht, unseren Anrufbeantworter zu nutzen.
Telefon: 0281 207-3352
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 352
Morsch, Erika
Sollten Sie uns einmal nicht erreichen, so scheuen Sie sich nicht, unseren Anrufbeantworter zu nutzen.
Telefon: 0281 207-2348
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 348

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