Kieswende: Nachhaltiger Umgang mit einer endlichen Ressource

Themen:

Reduktion

Kreislaufwirtschaft

Effizienz

Aktuelles

Vierzig bis fünfzig Milliarden Tonnen Sand und Kies werden jedes Jahr weltweit abgebaut und verbaut. Kies und Sand sind - nach Wasser - die zweitgrößte geförderte und gehandelte Ressource überhaupt. Darauf verweist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in einem im vergangenen Jahr in Genf vorgestellten Bericht.

Die Rohstoffe sind in ihrer räumlichen Verfügbarkeit nicht gleichmäßig verteilt. Insbesondere die Vorkommen an Rhein und Niers in den Kreisen Kleve, Wesel und Viersen bilden den Schwerpunkt des Kiesabbaus in NRW. Der Weseler Kreistag hat sich wiederholt mit großer Mehrheit gegen den ungebremsten Abbau dieser endlichen Rohstoffe ausgesprochen. Letztmals im Zuge der Änderung des Landesentwicklungsplans NRW und der darin vorgenommenen Erhöhung der Versorgungszeiträume für Kies und Sand auf 25 Jahre.

Die Kreisverwaltung Wesel hat sich zum Ziel gesetzt, die vielfältigen Parameter, die den Bedarf an Kies und Sand beeinflussen, so gut wie möglich zu identifizieren. In einem zweiten Schritt sollen diese Einflussparameter bewertet werden.

Drei Handlungsfelder stehen dabei besonders im Fokus: Reduktion, Kreislaufwirtschaft und Effizienz.

Reduktion

Anwendungsbereiche für Beton klassifizieren und, wann immer möglich, auf den Einsatz verzichten bzw. diesen minimieren.

mehr folgt in Kürze …

Kreislaufwirtschaft

Verbreitung bestehender alternativer Technologien: Ausbau des Einsatzes von Recycling-Beton.

mehr folgt in Kürze …

Effizienz

Entwicklung neuer Technologien: kein neuer Bedarf an Primärrohstoffen Kies und Sand.

mehr folgt in Kürze …

Aktuelles


Auftaktkonferenz

als digitales Format am Donnerstag, 18. Juni 2020, 15.30 bis18.30 Uhr

Programm

15.30 Uhr     Begrüßung
Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel

 

Handlungsfeld Reduktion

15.45 Uhr     Kampagne „Kleine Häuser“
Gerald Kampert, Stadt Dortmund

16.05 Uhr     Reduktion und Verschwendung – Kreislaufwirtschaft und gesunde Gebäude
Martin Schüten, DGM Architekten

16.25 Uhr     Verständnisfragen, Diskussion

 

Handlungsfeld Kreislaufwirtschaft

16.35 Uhr     Ressourceneffizienz durch Kreislaufwirtschaft
Arne Höllen, VDI Zentrum Ressourceneffizienz

16.55 Uhr     Faktor X - Neue Wege zum Ressourcenschutz beim Bau
Klaus Dosch, Faktor X Agentur, Inden

17.15 Uhr     Verständnisfragen, Diskussion

 

Handlungsfeld Effizienz

17.25 Uhr     Zirkuläres Bauen mit Massivholz
Markus Steppler, W. u. J. Derix GmbH & Co., Niederkrüchten

17.45 Uhr     Feinsande sind wertvolle Rohstoffe
Dr. Helmut Rosenlöcher, MultiCon, München

18.05 Uhr     Verständnisfragen, Diskussion

 

18.15 Uhr     Abschluss, Zusammenfassung, Ausblick
Helmut Czichy, Vorstandsmitglied (VB 5) des Kreises Wesel

 

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Michael Raupach, Institut für Bauforschung der RWTH Aachen

Anmeldung per E-Mail an Frau Immich.

 

Kontakt

Immich, Daniela
Telefon: 0281 207-2609
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 609

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