Mehrweg To Go

Lebensmittel und Zero Waist

 


Diese Seite befindet sich im Aufbau. Weiterführende Informationen zum Thema Mehrweg ToGo folgen!


Weniger Plastikmüll im Kreis Wesel

Die Kommunen im Kreis Wesel wollen den Plastikmüll reduzieren. Eine der größten Herausforderungen ist dabei der Verbrauch von Einweggeschirr im Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken.

Takeaway-Essen ist einfach praktisch. Ob Pizza, Pommes, Nudeln, Salate oder Suppen - wir können fast alles als Takeaway-Menü bekommen.  Was auf der einen Seite Zeit spart und eine leckere Alternative bietet, lässt jedoch auf der anderen Seite die Müllberge von Einwegverpackungen wachsen. Mit ihnen steigt auch der Energie- und Ressourcenverbrauch und die Belastung für Umwelt und Klima.

"Wiederverwerten statt Wegwerfen" - das sind die Ziele der Gesetzesänderung, die das Bundeskabinett auf den Weg gebracht hat. Händler, die Kaffee zum Mitnehmen verkaufen, sollen ihren Kunden auch einen Mehrwegbecher anbieten müssen. Das Gleiche gilt für das Essen zum Mitnehmen im Restaurant und für Lieferdienste. Die Regel soll ab 2023 greifen. Das Bundeskabinett hat außerdem beschlossen, dass bereits ab Juli 2021 Einweg-Plastik, wie Trinkhalme, Rührstäbchen für den Kaffee, Einweg-Geschirr aus konventionellem Plastik und aus "Bioplastik" sowie To-go-Becher und Einweg Behälter aus Styropor verboten werden. Ab Januar 2022 folgt das Plastiktütenverbot. Das stellt viele Gewerbetreibende vor einer schwierigen Situation, werden doch immer mehr Gerichte und Getränke "To-go" bestellt.

Mehrwegprodukte für Coffee to Go


In Deutschland entstehen täglich 770 t Verpackungsmüll durch Takeaway-Einwegverpackungen.

Das geht auch anders: Mit Mehrwegverpackungen.


Auf einer Online-Informationsveranstaltung am 19.01.2021, die sich an alle Gewerbetreibende aus dem Kreis Wesel, die Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten richtete, wurde umfassend zum Thema Mehrwegverpackungen beraten.

Die Verbraucherzentrale NRW informierte zunächst über das ab 03.07.2021 bestehende Verbot von Einwegverpackungen.

Als eine Alternative zum Einwegplastik stellte sich das Start-up Unternehmen Vytal aus Köln vor. Dort bietet man seit einiger Zeit ein System an, bei dem die Restaurantbetreiber Mehrweg-Boxen für das Essen einsetzen, die über ein digitales Pfandsystem verwaltet werden. Als Kunde erstellt man sich einmalig ein Benutzerkonto und kann die Boxen dann in Restaurants, die sich an diesem System beteiligen, ausleihen. Wiederverwertbares Geschirr (z.B. Becher, Menüschalen und Pizzabehälter) zirkulieren zwischen den teilnehmenden Gastronomen in einer Region, durch den Gebrauch von registrierten Kunden. Seit der Gründung im Jahr 2019 hat sich das Unternehmen in vielen deutschen Städten etabliert. Neben zahlreichen kleineren Restaurants gehören auch die Großkantine des Umweltbundesministeriums und REWE zu seinen Partnern.

Informationen zu Vytal finden Sie hier: https://www.vytal.org/

Eine Restaurantbetreiberin aus Bad Arolsen, die das Mehrwegsystem bereits erfolgreich einsetzt, ist auf der Informationsveranstaltung ebenfalls zu Wort gekommen.

Weitere Mehrweg-Poolsysteme für die Gastronomie finden Sie unter "Mehrweg-Poolsysteme für die Gastronomie".

umweltfreundliche Verpackungen und Besteck


 

"Vorträge zur Infoveranstaltung auf YouTube"

Vorträge aus der Infoveranstaltung des Klimabündnisses zum Thema "Essen in Mehrweg" am 19.01.2021

Vortrag Verbraucherzentrale

Vorstellung eines Mehrwegsystems für die Gastronomie

Erfahrungsbericht einer Gastronomin

Fragerunde zum Thema Mehrwegsystem

Einmal ohne bitte

Logo Einmal ohne bitte

Eine weitere Alternative zum Einwegplastik bietet die Kampagne: "Einmal ohne bitte"

Das Label „Einmal ohne, bitte" hat sich die Vermeidung von Verpackungsmüll bei Einkauf und Take-Away zum Ziel gesetzt. Es werden Geschäfte und Lokale sichtbar gemacht, in denen Kaufinteressierte Backwaren, Käse, Wurst und andere Lebensmittel ohne produkteigene Verpackung erwerben können. Im Fokus des Projekts steht ein Sticker mit dem Schriftzug „Einmal ohne, bitte", der - an Theken und Schaufenstern angebracht - Geschäfte und Lokale kennzeichnet, in denen Waren unverpackt angeboten werden. Dort können diese dann in mitgebrachte Behältnisse gefüllt werden. Dieses System eignet sich besonders gut für den täglichen Einkauf im Supermarkt und für den Besuch auf dem Wochen-/Bauernmarkt.

Weiterer Informationen zu dieser Kampagne folgen in Kürze!

Kontakt

Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31

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