Reiserückkehr

Informationen für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer - Stand 14.01.2022

Entsprechend der zur Zeit gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) sind alle Einreisende ab sechs Jahren aus dem Ausland - unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht - verpflichtet, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen.

Einreisende ab sechs Jahren mit Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland über einen PCR-Testnachweis verfügen. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet nicht ausreichend.

Transitpassagiere: Da auch der Umstieg an einem Flughafen als Einreise gilt, gelten die Regeln der Einreiseverordnung auch für Personen, die lediglich in einem deutschen Flughafen umsteigen. Dies bedeutet, dass Personen, die lediglich in einem Deutschen Flughafen umsteigen, ebenfalls über einen 3G-Nachweis verfügen müssen.

Diese Regelungen gelten für Einreisen aus Virusvarianten- und Hochrisikogebieten:

Meldepflicht

Alle Ein- und Rückreisen aus Virusvarianten- und Hochrisikogebieten müssen dem Gesundheitsamt bereits vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de gemeldet werden.

Ausnahmen zur Anmeldepflicht bei Einreisen gelten insbesondere für den ‚kleinen Grenzverkehr' - also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.
Auch folgende weitere Personengruppen müssen keine Einreiseanmeldung durchführen:

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
  • Grenzgänger und Grenzpendler
  • bei Aufenthalten unter 72 Stunden Bei Besuchen von
    • Verwandten 1. Grades,
    • Ehegatten, Lebenspartnern, Lebensgefährten
    • Kindern aufgrund geteilten Sorge- oder Umgangsrecht

Ausnahmen zur Anmeldepflicht gelten bei diesem Personenkreis nicht bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten.

Die Einstufung als Virusvarianten- und Hochrisikogebiet erfolgt durch das Robert Koch-Institut im Internet abrufbar unter der Adresse
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

Test- und Quarantänepflichten

Ein- und Rückreisen aus Virusvarianten-Gebieten
Entsprechend der zur Zeit gültigen CoronaEinreiseV müssen alle Personen ab 6 Jahren, die aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland einreisen, bei der Einreise einen negativen Test-Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papierform oder digital mitführen. Der Testnachweis muss sich auf einen PCR-Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich.

Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet nicht ausreichend.

Auch Personen ab 6 Jahren, die nur zur Durchreise aus Virusvarianten-Gebieten einreisen, müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test-Nachweis mitführen.

Die zugrundeliegenden Tests müssen die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die auf seiner Internetseite unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html
veröffentlicht sind, erfüllen.

Die Testpflichten gelten nicht für Kinder unter 6 Jahren.

Nach der Einreise müssen Sie sich gem. § 4 Abs. 2 Satz 5 unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen (gerechnet ab dem Tag der Ausreise) in Quarantäne begeben. Die Einstufung als Virusvarianten-Gebiet erfolgt durch das Robert Koch-Institut im Internet abrufbar unter der Adresse https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Für Ein- und Rückreisende aus einem Virusvarianten-Gebiet ist derzeit keine Verkürzung der Absonderungsdauer durch negative Testungen oder die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises möglich, da aktuell keine Feststellung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das RKI besteht.

Für folgende Personengruppen gelten keine Quarantänepflichten :

  • im Rahmen des Grenzverkehrs bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden,
  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte bei Aufenthalten unter 72 Stunden,
  • Grenzgänger und Grenzpendler mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Ein- und Rückreisen aus Hochrisikogebieten
Entsprechend der zur Zeit gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) müssen alle Personen ab 6 Jahren, die aus Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen, bei der Einreise einen negativen Test-Nachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis mitzuführen.

Als Testnachweis gilt ein Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papierform oder digital. Der Testnachweis muss sich auf einen Antigen- oder PCR-Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich.

Als Impfnachweis gilt eine vor mindestens 14 Tagen abgeschlossene vollständige Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff. Für die Erlangung des vollständigen Impfschutzes ist immer die Gabe von 2 Impfdosen notwendig. Dies ist unabhängig vom verwendeten Impfstoff. Eine aktuelle Liste von in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen wie auch Informationen zur notwendigen Anzahl an Impfdosen und Ausnahmetatbestände, die einen vollständigen Impfschutz mit einer einzelnen Impfstoffdosis begründen, sind auf den Internetseiten des PEI zu finden: https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19

Als Genesenennachweis gilt der Nachweis eines positiven PCR Testergebnisses, das mindestens 28 Tage sowie höchstens 90 Tage zurückliegt.

Die Test- und Nachweispflichten gelten nicht für Kinder unter 6 Jahren.

Nach der Einreise sind Sie gem. § 4 Abs. 2 für einen Zeitraum von 10 Tagen zur Quarantäne verpflichtet. Die Absonderung ist beendet, wenn Sie dem Gesundheitsamt einen Impf- oder Genesenennachweis übermitteln. Dieser kann bereits mit der digitalen Einreiseanmeldung hochgeladen werden.

Allternativ kann die Absonderung durch die Übersendung eines negativen Tests beendet werden. Der Test darf frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein (Beispiel: Einreise 01.01. frühester Testtermin 06.01.- Einreisedatum plus 5 Tage).

Die Absonderung wird für die Dauer, die zur Durchführung eines Tests erforderlich ist, ausgesetzt.

Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Für folgende Personengruppen gelten keine Quarantänepflichten :

  • im Rahmen des Grenzverkehrs bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden,
  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
  • Grenzgänger und Grenzpendler mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.
  • bei Aufenthalten unter 72 Stunden bei Besuchen von
    • Verwandten 1. Grades,
    • Ehegatten, Lebenspartnern, Lebensgefährten
    • Kindern aufgrund geteilten Sorge- oder Umgangs

Weitere Ausnahmen sind in § 6 Abs. 2 CoronaEinreiseV benannt. Diese Personengruppen müssen über einen Testnachweis verfügen.
Dies sind u.a. Personen,

  • deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Funktionsfähigkeit der Rechtspflege unabdingbar ist.
  • die Ihren Wohnsitz im Hochrisikogebiet (Ausland) haben und einreisen aufgrund
    • des Besuches von Verwandten 1. oder 2. Grades, Ehegatten, Lebenspartnern, Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorge- oder Umgangs
    • einer dringenden medizinischen Behandlung,
    • des Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen,
  • die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen

Alle Ausnahmen müssen glaubwürdig sein und sind nachzuweisen und gelten nur solange, soweit Sie keine Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 (grippeähnliche Symptome) aufweisen.

Bei Auftreten von Symptomen sind Sie verpflichtet, dies sofort dem Gesundheitsamt zu melden!

Anfragen und Meldungen senden Sie bitte per E-mail unter Angabe Ihrer Formular ID (digitale Einreiseanmeldung) an:
reiserueckkehrer@kreis-wesel.de

 

 

 

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