Stiftung Altenhilfe in der Stadt Moers

KONTAKT

Gerhard Kaas
Telefon: 02841 / 206-2215
Telefax: 02841 / 206-572215


 

Errichtung

Die Stiftung Altenhilfe in der Stadt Moers wurde im Jahre 1983 nach Genehmigung durch das Innenministerium errichtet.

Rechtsform

Es handelt sich um eine rechtsfähige örtliche Stiftung des bürgerlichen Rechts nach dem Stiftungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen, die als steuerbegünstigt und gemeinnützig anerkannt ist.

Sie ist im öffentlichen Stiftungsregister der Bezirksregierung Düsseldorf unter der Nummer 467 erfasst.

Stiftungszweck

Der Stiftungszweck ist nach der Satzung die Förderung von Maßnahmen der Altenhilfe im Sinne des Bundessozialhilfegesetzes bzw. des Sozialbesetzbuch, 12. Buch.

Organe

Die Stiftung wird vom Vorstand gerichtlich und außergerichtlich mit mindestens zwei seiner Mitglieder vertreten. Er ist u.a. zuständig für die Verwaltung und den Einsatz des Stiftungsvermögens und die Entscheidung über die Vergabe der Stiftungsmittel.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel, dem stellvertretenden Vorsitzende, Herrn Rafael Hofmann, Bürgermeister a.D., und dem Mitglied, Herrn Giovanni Malaponti.

Das Kuratorium der Stiftung besteht aus vom Kreistag gewählten neun Moerser Bürgerinnen und Bürgern und berät u.a. den Vorstand bei dem Erlass von Richtlinien und der Mittelvergabe.

Kuratoriumsvorsitzende ist Frau Gertrud Alkämper, der Stellvertreter ist Herr Peter Kiehlmann.

Stifterin, Zustifter

Die Errichtung der Stiftung ist auf das Testament der Frau Frieda Jahr, die der Moerser Möbel- Spediteursfamilie Leyendecker entstammt, zurückzuführen. Sie hinterließ dem Kreis Wesel ein Vermögen in Höhe von 1,2 Mio. DM (= 613.550 ) mit der Auflage, eine Stiftung zur errichten. Sie verfügte, dass die Erträge ihres Vermögens älteren Menschen mit geringem Einkommen zu Gute kommen sollen.

Weiterhin vererbte 2001 Herr Georg Scholtheis aus Gemeinsinn sein Vermögen der Stiftung Altenhilfe.

Stiftungsvermögen

Das Stiftungsvermögen beträgt rund 1,8 Mio. .

Verwirklichung des Stiftungszwecks

Die Erträge des Vermögens werden für ältere Menschen eingesetzt, indem Maßnahmen, Projekte und Einrichtungen mit nachhaltiger und dauerhafter Wirkung unterstützt werden, die den gesellschaftlichen und sozialen Anforderungen an eine zukunftsorientierte Seniorenarbeit entsprechen.

Auch im Alter sollen Menschen in Moers am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Ihre Lebenssituation und ihre Bedürfnisse sind maßgebend für die Stiftung Altenhilfe.

Zuwendungsempfänger

Dieses sind vorrangig im Stadtbezirk Moers in der Altenhilfe tätige Verbände der freien Wohlfahrtspflege nach dem Sozialgesetzbuch XII sowie andere, auf dem vorgenannten Gebiet tätigen Verbände, Institutionen mit entsprechender Zielsetzung.

Verfahren

Nach Bewilligung des Antrages erfolgt die Auszahlung der Mittel nach schriftlicher Aufforderung. Ein Rechtsanspruch auf Mittelgewährung besteht nicht.

Stiftungsaktivitäten

Die Stiftung wird in verschiedenen Bereichen aktiv:

Zu Weihnachten erhalten Menschen, die nicht in Altenpflegeheimen wohnen, älter als 65 Jahre sind und Leistungen im Rahmen des 4. Kapitels SGB XII (laufende Hilfe zum Lebensunterhalt), beziehen, eine Einzelfallhilfe.

Altenpflegeheime, Kirchen, Verbände und andere Institutionen, die in Moers in der Altenhilfe tätig sind, werden bei Freizeitaktivitäten und Anschaffungen unterstützt,

Die Infrastruktur für ältere Menschen wird durch Förderung verschiedener Projekte verbessert. Hierzu gehört auch das Projekt NEST, das Netzwerk ehrenamtlicher Seniorenwohnungsberatung im Team des Diakonischen Werkes, Kirchenkreis Moers.

Erinnerung an die Stifterin und den Stifter

Das Gedenken an Frau Elfriede Jahr und Herrn Georg Scholtheis und deren Gemeinsinn für ältere Menschen in Moers wird durch die Stiftung in den öffentlichen Medien aufrechterhalten. Die Errichtung einer Stätte für ein öffentliches Gedenken ist beabsichtigt.

Die Stiftung wirbt um Menschen, die sich z.B. aus Dankbarkeit für ein erfülltes Leben mit einer Zustiftung einbringen möchten. Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verdient höchste Anerkennung.