Zensus - Erhebungsbeauftragte

Um die Befragungen in den Haushalten beim Zensus 2022 durchzuführen, sucht die Erhebungsstelle des Kreises Wesel bis zu 500 Erhebungsbeauftragte!

Die mit der Erhebung beauftragten Personen sollen jeweils bis zu 140 Auskunftspflichtige befragen. Bei rund 40.000 Haushaltsstichproben, die auf den Kreis Wesel entfallen und einer einberechneten Reserve, werden nach aktuellem Stand etwa 500 Erhebungsbeauftragte benötigt.

Sie werden durch die Erhebungsstelle zur Geheimhaltung verpflichtet, geschult und auf ihre Aufgaben vorbereitet. Voraussetzung für die Bestellung ist, dass kein Interessenkonflikt aufgrund der beruflichen Tätigkeit oder aus anderen Gründen vorliegt und das 18. Lebensjahr vollendet wurde. Zuverlässigkeit und ein angemessenes Auftreten werden erwartet.

Aber was genau ist überhaupt die Aufgabe der Erhebungsbeauftragten?

Einfach ausgedrückt: Sie führen die Befragungen der auskunftspflichtigen Personen in den ausgewählten Haushalten durch.

Die Erhebungsbeauftragten erhalten jeweils ein Erhebungsgebiet. Dieses Gebiet umfasst alle Anschriften der Haushalte, in denen auskunftspflichtige Personen interviewt werden müssen. In der Regel wird der Einsatz der Erhebungsbeauftragten zwar in ihrem Wohnort, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung erfolgen.

Startzeitpunkt für die Befragungen ist der 15. Mai 2022. Ab diesem Tag haben die Erhebungsbeauftragten bis Mitte August Zeit alle Befragungen durchzuführen.

Zu den von Erhebungsbeauftragten selbst vereinbarten Terminen werden an den Stichprobenanschriften alle dort wohnhaften Personen zum Stichtag erfasst und die auskunftspflichtigen Personen in den Haushalten persönlich befragt.

Die Befragung gliedert sich in zwei Teile: Hauptbefragung und Zusatzbefragung. Die Hauptbefragung erfolgt im persönlichen Interview. Hierbei werden vor allem persönliche Angaben zur Person (Name, Geburtsdatum, Adresse etc.) erfragt. Bei der Zusatzbefragung stehen hingegen soziodemografische Merkmale im Vordergrund (Wohnsituation, Bildung und Ausbildung etc.). Hier sollen die Daten vornehmlich durch das Ausfüllen eines Onlinefragebogens gewonnen werden. Dazu übergeben die Erhebungsbeauftragten den Auskunftspflichtigen nach Befragung die Zugangsdaten zum Onlinefragebogen. Auf Wunsch können die Auskunftspflichtigen auch einen Papierfragebogen ausfüllen oder die Auskünfte in einem persönlichen Interview mit den Erhebungsbeauftragten erteilen. Nach abschließender Bearbeitung geben die Erhebungsbeauftragten ihre Unterlagen an die Erhebungsstelle zurück.

Die Vergütung der Erhebungsbeauftragten erfolgt durch ein Vergütungssystem pro Befragung eines Auskunftspflichtigen. Hier Höhe der Vergütung errechnet sich aus der Anzahl der befragten Auskunftspflichtigen.

Fahrt- und Mobilfunkkosten sowie die verpflichtende Schulung sind mit zusätzlichen Pauschalen abgegolten. Die Nutzung des privaten Telefons wird ggf. erforderlich sein.

Die ehrenamtliche Tätigkeit ist über den Kreis Wesel unfall- und haftpflichtversichert.

Wie kann ich mich als Erhebungsbeauftragte bzw. Erhebungsbeauftragter bewerben?

Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie haben sich bereits hier über die Aufgaben der Erhebungsbeauftragten informiert?

Dann senden Sie uns gerne Ihre Bewerbung über das Online-Bewerbungsformular:

https://app.umfrageonline.com/s/Bewerbungsformular-Erhebungsbeauftragte

Aufgrund der voranschreitenden Corona-Pandemie und der noch unklaren Situation zum Stichtag hat sich die Erhebungsstelle Zensus des Kreises Wesel dazu entschieden, nur Bewerbungen von geimpften oder genesenen Personen zu berücksichtigen (2G-Regelung).

Bei Nachfragen ist die Erhebungsstelle unter 0281/207 5280 zu erreichen:
montags bis donnerstags von 08:30 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr
freitags von 08:30 bis 12:00 Uhr.

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