Info-Portal Beruf und Familie (A-Z)

Das Info-Portal hilft Personalverantwortlichen, Beschäftigten wie Personalvertretungen und Betriebsräten bei der Suche nach individuellen Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeitswelt und Familienleben.

Es steht eine Vielzahl an strategischen und konkreten Instrumenten und Maßnahmen zur Verfügung, die die betrieblichen Belange und die unterschiedlichen Lebensphasen der Beschäftigten berücksichtigen.

Themen:

 


Alleinerziehend

Der eigenständige Lebensunterhalt für alleinerziehende Mütter und Väter ist auch während der Betreuung und Erziehung eines Kindes oder mehrerer Kinder erstrebenswert. Denn das existenzsichernde Einkommen ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Alleinerziehenden und ihren Kindern. Hier sind eine verlässliche und bedarfsorientierte Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeit und Arbeitsplatzgestaltung grundlegend.

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Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation

Flexible Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation ist von zentraler Bedeutung, wenn es um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen geht. Sie sind aber auch ein erster Schritt in Richtung „familienfreundliches Unternehmen“. Zahlreiche Varianten von Arbeitszeitmodellen, wie z. B. Gleitzeit, Jahresarbeitszeit, Teilzeit während der Elternzeit sowie eine flexible Gestaltung der Arbeitsorganisation wie z. B. Vertretungsregelungen, Teamarbeit und alternierende Telearbeit, können dabei helfen, Arbeits- und Familienalltag besser in Einklang zu bringen.

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(Betriebliche) Kinderbetreuung

Ein wesentliches Element der Familienfreundlichkeit im Unternehmen ist das betriebliche Engagement in der Kinderbetreuung. Erst wenn Eltern wissen, dass ihre Kinder während ihrer Abwesenheit gut betreut werden, können sie konzentriert ihrer Arbeit nachgehen.

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Betriebsvereinbarungen

Im Rahmen von Betriebsvereinbarungen können familienfreundliche Maßnahmen initiiert und umgesetzt werden. Das Betriebsverfassungsgesetz ruft ausdrücklich dazu auf, die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu fördern [§80 (1) 2b]. Es stehen Bundes- und Landesgesetze zur Verfügung, die verpflichtende Ziele festlegen, die von Seiten der Geschäftsführung und Verwaltungsleitung zu berücksichtigen sind und über deren Einhaltung die Personalvertretungen wachen.

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Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit

 

Die Elternzeit soll berufstätigen (Adoptiv-)Eltern die Betreuung und Erziehung des Kindes erleichtern. Sie gilt grundsätzlich nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in einem Betreuungsverhältnis zum Kind stehen.

Das Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung und soll Müttern und Vätern die Entscheidung für eine berufliche Auszeit nach der Geburt erleichtern.

Im Rahmen der Neuregelung "Elterngeldplus", die für die Geburten ab 1. Juli 2015 gelten, können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitbeschäftigung miteinander kombinieren.

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Familienbewusste Führungskompetenz

Führungskräfte handeln immer im Spannungsfeld zwischen betrieblicher Notwendigkeit und individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten. Auch kann die Führungskraft selbst von einem Vereinbarkeitsproblem betroffen sein. Maßgeblich hier ist eine besondere familienorientierte Führungskompetenz.

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Familienpflegezeit

Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege hat der Gesetzgeber mit dem Familienpflegezeitgesetz Beschäftigten sowohl die Möglichkeit der kurzfristigen als auch der längerfristigen Freistellung von der Arbeit eingeräumt.

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Gesetze und Rechtsgrundlage

Der Gesetzgeber hat mit dem Mutterschutzgesetz, Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz sowie dem Teilzeit- und Befristungsgesetz, Schutzvorschriften, finanzielle Regelungen und das Recht auf Teilzeit für (werdende) Eltern geregelt.

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Generation Y

Die Generation, die zwischen 1985 und 2000 geboren wurde, "tickt" anders als ältere Beschäftigte. Sie verändern die Arbeitswelt und Personalverantwortliche sind gefordert diesen Wandel zu gestalten.

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Gesundheitsmanagement

Wirtschaft und Arbeitswelt haben sich verändert. Nicht nur, dass die Zahl der erwerbsfähigen Personen im Alter von über 55 Jahren steigt, auch verlängert sich die Lebensarbeitszeit der Beschäftigten. Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung sowie betriebliches Gesundheitsmanagement sind Ansätze zur Förderung der Gesundheit im Betrieb.

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Kind und Beruf

Die Geburt eines Kindes bringt persönliche und partnerschaftliche Veränderungen mit sich. Zudem kommen familiäre und berufliche Neuerungen hinzu. Sollen diese Veränderungen gut gelingen, so ist eine frühzeitige Planung des beruflichen Ausstiegs mit Blick auf Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit und den beruflichen Wiedereinstieg ebenso erforderlich wie die Gestaltung der Berufstätigkeit mit Kind.

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Kommunikation (intern) und Öffentlichkeitsarbeit

„Tue Gutes und rede darüber!“ Familienunterstützende Maßnahmen sollten immer wieder kommuniziert werden: nach innen wie nach außen, durch Leitbilder, Projekte und Seminare. Die besten Lösungen nutzen wenig, wenn die Beschäftigten darüber zu wenig wissen. Eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit über familienbewusste Aktivitäten sorgt nachhaltig für eine Imageverbesserung

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Kooperationen und Vernetzung

Kooperationen auf lokaler Ebene sind der Schlüssel dafür, gute Maßnahmen und Instrumente für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirkungsvoll umzusetzen. Synergien können genutzt, Erfahrungen und Informationen ausgetauscht werden.

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Männer und Familie

Immer mehr Männer möchten beruflich erfolgreich sein und sich gleichzeitig aktiv in der Erziehung ihrer Kinder bzw. in der Pflege von Angehörigen engagieren. Doch wenn es um die Umsetzung geht, stehen Vorurteile sowie traditionelle Erwartungen und Rollenbilder wie z. B. vom „Alleinernährer“ - privat wie im Arbeitsalltag – diesem Wunsch gegenüber.

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Personalvertretung und Betriebsrat

Für die Sensibilisierung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann die Personalvertretung / der Betriebsrat als Impulsgeber und Motor wichtige Veränderungen im Unternehmen auf den Weg bringen. Aktivitäten werden auf Personalversammlungen und im Intranet kommuniziert sowie Betriebsvereinbarungen mit der Unternehmensführung zu familienfreundlichen Arbeitsbedingungen geschlossen.

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Personalentwicklung

Eine vorausschauende und demografiefeste Personalpolitik erhält die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die unterschiedlichen Lebensphasen, in denen sich die Beschäftigten altersbedingt befinden, werden hier berücksichtigt und in die Planung einbezogen. Mit konkreten Unterstützungsleistungen für die Beschäftigten haben Unternehmen die Möglichkeiten, sich der Herausforderung des sich ändernden Arbeitskräftepotenzials zu stellen.

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Pflegeberatung

Die trägerneutrale Pflegeberatung der Kommunen und Gemeinden vermittelt das Wissen und konkrete Hilfsmöglichkeiten, die benötigt werden, um frei von Ängsten richtige Entscheidungen treffen zu können. Sie berät pflegende Angehörige und pflegebedürftige Personen trägerneutral und kostenfrei

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Pflege und Beruf

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege betrifft heute schon große Teile der Beschäftigten und wird in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Mit der Entwicklung systematischer Personalentwicklungsstrategien und konkreter Unterstützungsleistungen für die Beschäftigten haben Unternehmen die Möglichkeiten, sich der Herausforderung des sich ändernden Arbeitskräftepotenzials zu stellen. Zudem tragen Maßnahmen für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben verstärkt zu einer Enttabuisierung des Themas „Pflege“ bei.

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Pflegezeitgesetz

Seit 1.1.2015 gelten im Bereich der Pflege neue gesetzliche Regelungen. Das neue Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf berücksichtigt die Individualität jeder Pflegesituation.

Potentialberatung

Die Potentialberatung NRW unterstützt Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten dabei, die Wettbewerbsfähigkeit und die Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Gefördert werden Handlungsfelder in den Bereichen der Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Gesundheit und Personalentwicklung.

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Schwangerschaft und Mutterschutz

Der Schutz des Lebens und der Gesundheit für die werdende und stillende Mutter, für das (ungeborene) Kind sowie der Schutz des Arbeitsverhältnisses der Mutter werden im Mutterschutzgesetz geregelt.

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Steueroptimierung und geldwerte Leistungen

Unternehmen können ihre Beschäftigten auf vielfältige Weise finanziell unterstützen, z. B. durch Warengutscheine oder Fahrkostenzuschüsse, die Gewährung von Darlehen, betrieblicher Altersversorgung, Zuschüsse zur Kinderbetreuung.

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Teilzeitberufsausbildung

Der Gesetzgeber hat entschieden, Betrieben und Auszubildenden, denen eine Vollzeitausbildung aufgrund ihrer familiären Verpflichtungen entgegensteht, die Möglichkeit der Ausbildung in Teilzeit zu eröffnen.

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Wiedereinstieg

Ein gut strukturierter Ausstieg aus dem Beruf ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Wiedereinstieg nach einer Familienphase. Vorausschauende Planung, lösungsorientierte Kommunikation und das Kontakthalten während der beruflichen Auszeit sichern gleichsam die Belange des Arbeitgebers wie die beruflichen Perspektiven der Beschäftigten.

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Zertifizierung und Wettbewerb

Ein weiteres Instrument kann die Teilnahme an regionalen und bundesweiten Zertifizierungen und Wettbewerben sein, die explizit Familienfreundlichkeit im Blick haben.

Hier werden nicht nur konkrete Maßnahmen zur Verbesserung abgefragt und ausgelobt sondern auch beraten. Darüber hinaus können nachhaltige Zielvereinbarungen getroffen werden.

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Kontakt

Seibel, Monika
Telefon: 0281 207-2201
Büro: Wesel, Reeser Landstraße 31, Zimmer 101