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Wesel

Geltungsbereich und Bestandteile
 

Der Geltungsbereich des Landschaftsplanes erstreckt sich auf die Bereiche außerhalb der Bebauungspläne und der im Zusammenhang bebauten Ortsteile.

Der Landschaftsplan besteht aus 2 Teilen:

  1. einem Textband mit drei Karten (rechtlich verbindliche Inhalte) sowie
  2. einem Erläuterungsband mit einem Umweltbericht sowie einem Erläuterungsteil mit drei Themenkarten (fachliche Hinweise, Erklärungen).

Jeder Teil ist in mehrere Kapitel untergliedert:

  1. Entwicklungsziele (Kapitel 1)
  2. Besonders geschützte Teile von Natur und Landschaft (Kapitel 2)
  3. Kennzeichnung der Bestandteile des Biotopverbunds (Kapitel 3)
  4. Forstliche Festsetzungen (Kapitel 4)
  5. Maßnahmen (Kapitel 5)


Die drei Karten im Anhang des Textbandes sind den wichtigen Kapiteln 1, 2 und 5 zugeordnet.

Zur besseren Lesbarkeit befinden sich im Textband am Anfang dieser drei Kapitel Übersichtstabellen und -karten.

Zu den Karten und Texten des Landschaftsplanes.
 

Landschaftsplan

Die Kapitel des Landschaftsplanes
 

Entwicklungsziele - das Beachtliche
Sie stellen für das Plangebiet den fachlichen Rahmen dar, der bei behördlichen Planungen und Entscheidungen, wie z. B. Siedlungs- oder Straßenbauvorhaben, zu beachten ist. Sie haben keine Rechtswirkung.


Besonders geschützte Teile von Natur und Landschaft - Das Bewahrende
Sie sind das bewahrende Element des Landschaftsplanes und schützen Natur und Landschaft vor nachteiligen Veränderungen. Hier werden die Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie die Schutzobjekte wie zum Beispiel alte Bäume (Naturdenkmale) oder landschaftstypische Gehölzbestände (Kopfbäume, Hecken, Streuobstwiesen) mit Ihren Besonderheiten (Schutzzwecken) beschrieben. Die für ihren Schutz erforderlichen Verhaltensregeln (Ver- und Gebote) sind nicht freiwillig und müssen von jedem eingehalten werden. Die ordnungsgemäße Nutzung in bisheriger Art und bisherigem Umfang ist von diesen Verhaltensregeln jedoch nicht betroffen (Bestandsschutz).


Kennzeichnung der Bestandteile des Biotopverbunds - Das Verbindende
In diesen Bereichen sind die heimischen Tier- und Pflanzenarten und deren Populationen einschließlich ihrer Lebensräume und Lebensgemeinschaften nachhaltig zu sichern und ökologische Wechselbeziehungen zu erhalten und zu fördern.


Forstliche Festsetzungen - Das Bewahrende in Wald-Naturschutzgebieten
In Wald-Naturschutzgebieten werden im Einvernehmen mit der Unteren Forstbehörde bestimmte Spielregeln für die Erst- bzw. Wiederaufforstung mit bestimmten Baumarten sowie für die Endnutzung der Waldbäume aufgestellt, die für die Erhaltung wertvoller Waldbereiche notwendig sind.


Maßnahmen - das Gestaltende
Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft sind ein weiteres Ziel des Landschaftsplanes. Dieses gestalterische Element ist ein Angebot an die Eigentümer bzw. Bewirtschafter, das auf der Grundlage freiwilliger vertraglicher Vereinbarungen konkretisiert wird. Flächenscharfe Aussagen werden in der Regel nicht getroffen.