Ländlicher Raum & Öko-Modellregion Niederrhein

Die EAW fördert auf Basis der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW den wettbewerbsfähigen Absatz, Aus- und Aufbau der landwirtschaftlichen Direktvermarktung. Im Focus stehen außerdem Wertschöpfungsketten- und Vermarktungspartnerschaften in der ökologischen und konventionellen bäuerlichen Landwirtschaft.

Um die Vernetzung in diesem Bereich gezielt zu unterstützen, wird die Regionalvermarktung landwirtschaftlicher Produkte im Kreis Wesel mit verschiedenen Maßnahmen gefördert. Die EAW ist Ansprechpartner für alle, die sich für die Vermarktung land- und ernährungswirtschaftlicher Produkte interessieren. Außerdem stellt sie Verbraucherinformationen bereit und unterstützt die beiden LEADER – Regionen im Kreis bei der Förderung und Entwicklung des ländlichen Raums. Einen besonderen Schwerpunkt legt die EAW dabei auch auf die Tourismusförderung. Die hier liegenden Vermarktungspotenziale für regionale Produkte sowie die zusätzliche Einkommensquellen der Bereiche „Kulinarik & Landerlebnis“ werden durch gezielte touristische Angebotsentwicklungen in Zusammenarbeit mit den Betrieben der Region kontinuierlich verstärkt.

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Genussregion Niederrhein

Aus dem ursprünglichen Netzwerk des Aktionsbündnisses Direkt- und Regionalvermarktung aus dem Jahr 2003 wurde 2007 der Verein Genussregion Niederrhein e.V. mit dem Ziel gegründet, die Vermarktung regional erzeugter Lebensmittel noch effektiver zu fördern. Seitdem hat es der Genussregion Niederrhein e.V. durch erfolgreiche Projektarbeit und Marketingaktivitäten geschafft, regionale Wertschöpfungs- und Vermarktungsketten zu entwickeln, betriebliche und überbetriebliche Kooperationen auf den Weg zu bringen und den Absatz regionaler Produkte in der Gastronomie zu fördern.

Ansprechperson


 

Öko-Modellregion Niederrhein

Mit der Förderung von Öko-Modellregionen erweitert das Land Nordrhein-Westfalen seine Unterstützung für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und trägt damit dem Ziel der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung, bis 2030 auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologischen Landbau zu betreiben.

Nach erfolgreichem Durchlauf des ersten landesweiten Wettbewerbsverfahrens hat der Zusammenschluss der Kreise Wesel und Kleve den Zuschlag zur Förderung der Öko-Modellregion Niederrhein erhalten.

Das Land wird dazu die Kosten für ein Öko-Regionalmanagement mit einem Anteil von bis zu 80 Prozent über eine Laufzeit bis Ende 2024 mit insgesamt 240.000 Euro bezuschussen.

Das Öko-Regionalmanagement organisiert die Zusammenarbeit, bringt Erzeugung, Lebensmittelhandwerk, Handel, Gastronomie und Verbraucher zusammen, initiiert und begleitet den Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten, ist Förderlotse und baut eine Erzeuger-Verbraucher-Kommunikation auf.

Aktuelle Informationen zu Aktivitäten, Veranstaltungen und Arbeitsgruppen entnehmen interessierte Bürgerinnen und Bürger bitte der Webseite der Öko-Modellregion Niederrhein.

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Förderung der Bio-Zertifizierung

Die Öko-Modellregion Niederrhein möchte Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittelverarbeitung, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Handel dazu ermutigen sich erstmals Bio-Zertifizieren zu lassen und mit Unterstützung der Öko-Modellregion Niederrhein erste Erfahrungen im Einsatz mit regionalen Bio-Produkten zu machen. Daher fördern die beiden Kreise Kleve und Wesel ab Juni 2023 bis Ende 2024 die erste Bio-Zertifizierung von Betrieben aus dem der Landwirtschaft nachgelagerten Bereichen.

Die Förderrichtlinie ist unter Downloads einzusehen.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit maximal 249 Mitarbeitenden aus den Bereichen Lebensmittelverarbeitung, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Handel und Sitz im Kreis Kleve oder im Kreis Wesel.
Das Unternehmen hatte zuvor noch keine Bio-Zertifizierung und wird mindestens ein regionales Bio-Produkt aus dem Kreis Kleve oder Kreis Wesel einsetzen.

Wie hoch ist die Zuwendung?

Mit der Förderrichtlinie werden die Kosten der Bio-Zertifizierung mit einem Fördersatz von bis zu 75 % des Netto-Betrags und maximal 400 Euro Fördersumme pro Betrieb bezuschusst.

Bei Interesse ist Kontakt zu der Projektstelle der Öko-Modellregion Niederrhein aufzunehmen, die unterstützend zur Seite steht.

Antragsverfahren

Der Antrag ist mit geringem Aufwand verbunden und muss vor Beginn der Maßnahme (Bio-Zertifizierung) eingereicht werden. Folgende Informationen werden benötigt:
  1. Name, Anschrift, verantwortlicher Betriebsleiter/Ansprechpartner
  2. Kontoverbindung
  3. Kurzbeschreibung des Betriebs
  4. Kurzbeschreiben der Art, des Umfanges und der Herkunft der bio-regionalen Rohstoffe
  5. Kostenvoranschlag der gewählten Ökokontrollstelle

Ansprechperson


 

Mutterkuhherde
LEADER Förderung

LEADER ist ein Programm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert werden.

Ziel der Förderung ist die Unterstützung einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten. Es gilt, sich den aktuellen Herausforderungen bei der Entwicklung des ländlichen Raumes zu stellen und konzentrierte Entwicklungen in der Region voranzutreiben. Hierzu ist Engagement der Bürger, der Wirtschaft, der Verwaltung und weiterer Sozialpartner gefragt.

LEADER Regionen im Kreis Wesel

1. Region "Lippe-Issel-Niederrhein" (Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde, Wesel)

Regionalmanagement
Dorstener Straße 24
46569 Hünxe

Carolyn Mrotzek: Tel. 01517 2112785

info@lippe-issel-niederrhein.de

www.lippe-issel-niederrhein.de


2. Region "Niederrhein: Natürlich Lebendig" (Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten)

Geschäftsführung Sarah Bothen
Regionalmanagerin: Isabel Opdemom

Herrenstraße 2
47665 Sonsbeck

Tel: 02838 36148

E-Mail: sarah.bothen@sonsbeck.de

www.leader-niederrhein.de

Ansprechperson

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Bild: Patrick Gawandtka
Bauern- und Wochenmärkte

Im Kreis Wesel gibt es derzeit 38 Wochenmärkte und 4 Bauernmärkte. Die Markttage sind auf Dienstag - Samstag festgelegt. So können Sie sich fast täglich mit frischen Lebensmitteln - teilweise auch aus der Region - versorgen.
Auf den Wochen- und Bauernmärkten gibt es eine bunte Produktpalette, wie Obst, Gemüse, Käse, Fleisch- und Wurstwaren, Geflügel, Fisch, Eier, Honig, Backwaren, Pflanzen, Blumen und vieles mehr. Mit dem Einkauf wird die heimische Wirtschaft unterstützt und Käuferinnen und Käufer genießen so die frischesten saisonalen Produkte mit kürzesten Transportwegen.


 

Kreiszüchterzentrale

Die Kreiszüchterzentrale dient der Förderung der nachhaltigen Tierzucht und ist Ansprechpartner in Fragen der Tierhaltung. Sie ist die Dachorganisation der jeweiligen Kreisvereine, die die Züchtung von Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen und Ziegen im Kreis Wesel fördern.

Im Verhältnis zu strukturell vergleichbaren Kreisen ist der Anteil des Grünlandes im Kreis Wesel als sehr hoch einzustufen. Durch die intensive Beratung und Förderung der züchterischen Aktivitäten der Betriebe von Grünland nutzenden Tiersparten (Schaf-, Pferde- und Rinderhaltung) ist es möglich, diesen hohen Anteil an Dauergrünland zu erhalten, der einen maßgeblichen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft des Kreises Wesel leistet.